Miedzygórze ist verhältnismäßig eine junge Siedlung. Es entstand in der Mitte des XVI Jh. Es war denn eine kleine Anhäufung der Jäger, Holzfäller und Teermänner. Am Ende des XVI Jh. Entdeckte man das Eisenerz, also entwickelten sich das Bergbau und Hüttenindustrie.
Im XVIII Jh. Versuchten die Bewohner hier Weberindustrie zu entwickeln, jedoch erfolglos.
Die Belebung erfolgte erst am Anfang des XIX Jh., als die neue Besitzerin dieser Region, Fürstin Marianna Oranska aus das Haus Hohenzollern die Regierung antrat. Sie hat schone Lage von Miedzygórze richtig eingeschätzt und hat mit dem Bau der Erholungsheime sowie der Teiche beauftragt, indem sie sich auf diese Weise zu der Aufverbietung dieses Ortes beigetragen hat. Nach dem Bau des Wegs aus Domaszków und die Eisenbahnlinie nach Miedzylesie, hat das Interesse an Miedzygórze noch angestiegen.
Am Ende des XIX Jh. Auf Initiative des deutschen Klimatologist Dr Jenisch ist hier das Sanatorium entstanden, und dabei die Erholungsheime und Hotels im damals modern schweizerischen und norwegischen Stil. Miedzygórze hat also den Wallfahrtplatz zu der Opferkirche Maria Schnee auf dem Igliczna - Berg gebildet. Noch während des Zweiten Weltkrieges haben sich hier deutsche Piloten und Soldaten behandeln lassen. Nach dem Krieg haben sich den ersten polnischen Siedlers vor allem mit der Devastierung des nach Deutschen übrigen Vermögens beschäftigt.
Der an der Wende der vierzigen und fünfzigen Jahren entstandene Mitarbeitersferien - Fonds übernahm die Mehrheit der Gebäude in Miedzygórze und bildete sie in die Ferienheime um.
Leider die Sorgenlosigkeit und Wirtschaftlosigkeit der damaligen Macht M-Fonds führte die Architektur dieses schönen Ortes zu dem gegenwärtigen Zustand. Erst seit ein paar Jahren ist ein Teil der Gebäude in die Privathände durchgegangen, es gibt also die Hoffnung, dass wir in der Zukunft Miedzygórze werden wieder bewundern können, so schone wie früher. Miedzygórze ist eine der schönsten klimatische Station im Niederschlesien. Es liegt im Tal, am Fuß des Snieznik - Massives In einer Höhe von 600 M.ü.NN. Die durch diesen Ort fließenden Wässer, fallen aus 20 Metern in die tiefe Felsenschlucht und schaffen im Sudety - Gebirge den höchsten Wasserfall. Sein Felsenkessel ist das Naturschutzgebiet. Das Hotel befindet sich ca. 20 Metern über dem Wasserfall - daraus sein Name. Der Wilczka - Wasserfall ist einer der größten Attraktionen von Miedzygórze, aber nicht die einzige.
Bezaubernd ist der Ort selbst, der in malerischer Gebirgslandschaft gelagert ist, der mit den Böschungen bedeckt wird, die mit dem großartigen Wald bedeckt sind. Diese Naturhülle in der Verbindung mit gesunder Bergsluft, erschaffen die entsprechenden Bedienungen für eine klimatische Station und das Erholungszentrum. Miedzygórze ist seit vielen Jahren berühmt durch die volltrefflichen Bedienungen zur treiben vieler anderer Sportgebiete. Im Winter drei Skilifte an Ort und Stelle und der Skikomplex "Czarna Góra"; (ca. 4 Km entfernt), ziehen hier die Scharen von Liebhabern des " Weisen Wahnsinns".
Die Lage zwischen dem Bystrzyca - Gebirgsmassiv und dem ¦nie¿nik - Berg, nicht weit von der Miedzylesie - Pässe verursacht, dass Miedzygórze eine volltreffliche Ausgangpunkt zu den Fuß-, Rad- und Autoausflügen ist. Dagegen nicht große Entfernung von der Grenze mit der Tschechischen Republik ( in Boboszów) erlaubt die Wintersporte auch bei unseren südlichen Nachbarn zu treiben.
Zu den Sehenswürdigkeiten gehören noch: die "Maria Schnee" Kirche auf Igliczna - Berg, ¦nie¿nik K³odzki ( Schneekope) - der höchste Topf im Glatzgebiet, der Märchengarten, die Bärgrotte in Kletno. Von Miedzygórze kann man auch die Bergsradausflüge machen. Die Gegend ist reich an den attraktiven Strecken, sowohl für die Anfänger als auch für fortgeschrittene Radfahrer.